Ideen sammeln

Notizbuch zum Ideen sammeln

Mein Manuskript ist wieder von den Testlesern zurück und ich überarbeite es gerade noch einmal. Es ist schön, wenn man sein Schätzchen nach einer kleinen Pause wieder in den „Händen hält“. 

Da meine erste Geschichte nun schon in der finalen Phase angekommen ist, denke ich bereits darüber nach, welcher meiner gesammelten Ideen, ich zukünftig meine Aufmerksamkeit schenken werde. Was gar nicht ´mal so leicht ist! Aber ich weiß, dass mein Herz sich wieder an die richtige Geschichte hängen wird.

Wo ich meine Ideen staple, stelle ich dir in diesem Beitrag vor. Ich habe nicht bloß einen Ort, an dem sich all meine Ideen sammeln. Denn Abwechslung tut mir gut, wenn ich mich in kreative Fluten stürze.

Online Notiz-App

Am liebsten ist mir die Notiz-App von Google, in der ich sehr viele Ideen bezüglich meiner Geschichten/Poesie sammle. 

Ich kann auf meine Notizen vom Handy oder Laptop aus zugreifen -was sehr praktisch ist, wenn ich unterwegs eine Idee habe, die ich zu Hause am Laptop fertigführen möchte. 

Bei Google Notizen kannst du Labels erstellen, ich habe z.B. „Liebe“, „Zitate“, „Ideen“, und die Notes damit versehen. So kannst du sie später leichter wiederfinden. Außerdem Farben verändern und Bilder/Erinnerungen hinzufügen. 

Eine Notiz-App für unterwegs zahlt sich auf jeden Fall aus! Ich bin mit Google Notizen sehr zufrieden, aber es gibt ja genug tolle Notiz-Apps zum Herunterladen oder bereits am Handy. Wenn du einen Tipp hast, hinterlasse ihn gerne in den Kommentaren.  

Am Laptop selbst habe ich natürlich noch Dateien mit verschiedenen Gedankenfetzten in Ordner verteilt.

Ideenbuch

Auch auf meinem Schreibtisch befindet sich ein Notizbuch, das schon sehr hilfreich war, wenn mir während des Schreibens oder der Arbeit eine Idee für eine andere Geschichte gekommen ist. Früher ein Ringblock – im Moment ein kleines Büchlein. 

Auch die Notizfelder meines Taschenkalenders halten manchmal her, damit ich herumschwirrende Ideen notieren kann. 

Ein Notizbuch aus Papier ist eine angenehme Abwechslung, wenn du sonst sowieso ständig in den Computer starrst.

Aufnahmegerät am Handy

Hab´ ich bisher nicht besonders häufig verwendet! Aber es gibt immer ´mal Momente, in denen ich keine freie Hand zum Tippen oder keine Lust dazu habe und das Aufnahmegerät am Handy hilfreich sein kann. 

Den Vorteil sehe ich darin, dass du mehr Details in die Aufnahme sprichst. Denn in der Notiz-App oder im Notizbuch hältst du dich meist kürzer oder manch gutes Detail entfliegt wieder, bevor du es niedergeschrieben hast.

Glühbirne - buntes Farbenspiel
Ideen sammeln

Karteikarten um Ideen zu sammeln

Verwende ich mittlerweile eher zum Planen einer Geschichte, als Notizen festzuhalten. Was mir daran aber sehr gut gefällt, ist die Ordnung, die du mit einem Karteikasten halten kannst. Okay, mein Karteikasten ist irgendwann verschwunden, deshalb hatte ich schließlich eine kleine Box, in der die Kärtchen wild umher geschwommen sind. Aber davor hat mir die Ordnung in dem kleinen Kasten sehr gut gefallen!

Der Vorteil zum Notizbuch ist sicher, dass du jede neue Idee (egal wie viele da kommen) für dasselbe Projekt hintereinander aufbewahren kannst und sie nicht auf zehn unterschiedlichen Seiten suchen musst.

Pinterest für Ideenfindung

Wie ich bereits bei meinem letzten Artikel Inspiration finden geschrieben habe, hab´ ich einen Inspirations-Motivations-Ordner auf Pinterest, in dem ich Bilder abspeichere, die mich inspirieren oder zu einer Idee passen. 

Inspirations-Ordner Pinterest

Zusätzlich habe ich noch geheime Ordner, in denen ich Bilder sammle, die schon konkreteren Ideen/Geschichten entsprechen.

Ein Pinterest-Ordner ist nicht so übersichtlich, wie ein Karteikasten. Jedoch ist gerade auch das, das Spannende bei der Ideensuche. Bunte Bilder springen ins Auge und unwichtige Elemente (die dafür bei einer anderen Geschichte Platz finden können) rücken in den Hintergrund. Ein bisschen Unordnung ist für die Kreativität ja auch nicht schlecht.

Ordnung

Meine Ideensammlung ordne ich in:

  • konkrete Ideen – wenn ich eine Geschichte schon richtig reifen lasse
  • allgemeine Ideen – wenn ein Anflug von Inspiration auftaucht, aber noch keine Geschichte vor dem Auge entsteht
  • Gedichte/ Zitate – wobei ich die auch oft noch ´mal nach Themen ordne
  • Genre – wenn in einem Moment ein spezielles Genre nach mir ruft, werde ich nicht so schnell von anderen Ideen abgelenkt
  • Projekte – dann habe ich gleich alles praktisch zur Hand

In meinem Pinterest Ordner oder Notizbuch herrscht nicht so eine strikte Ordnung. In meiner Notiz-App schon. Ich persönlich mag gerne die Mischung aus Ordnung und ein wenig Chaos.

Neue Ideen aus dem Kopf zu fischen – dabei denke ich irgendwie immer an das Spiel mit dem Elefanten, der Schmetterlinge aus dem Rüssel bläst, die wir als Kinder immer mit kleinen Fangnetzen aufgefangen haben – ist irgendwie immer besonders. Man weiß ja nie, vielleicht ist die eine kleine Idee von gestern, die neue große Geschichte von morgen.

Wie ist das bei dir? Schreibst du sofort jede kleine Idee auf, die im Kopf schwirrt? Und sammelst du lieber digital oder doch auf Papier?

Danke für´s Lesen! Lisa


Bildquelle: Pixabay

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